Freitag, 24. Juni 2011

ENDLICH GREIFBAR: HEFT 24



Nummer 24 ist im Handel. Das Efeu-umrankte Heft, wie immer gestaltet von Timo Thurner und Gerwin Schmidt (STVK), zeigt Richard Burton als Marcus Antonius in CLEOPATRA. Zum Inhalt:


Den Auftakt macht ein Gespräch mit Mia Hansen-Løve, das Benjamin Heisenberg und ich in Paris geführt haben (im Rahmen einer Revolver-Live-Veranstaltung). Ihr neuester Film, UN AMOUR DE JEUNESSE, der u.a. Gegenstand unserer Diskussion war, wird im August in Locarno uraufgeführt werden. 
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Laurens Straub schreibt über „die heroischen Jahre des Filmverlags der Autoren” (das heißt: er schrieb den Text 1988) - die unsentimentale Bilanz eines scharfsichtigen Zeugen und Akteurs des „Neuen Deutschen Films”, der 2007 leider verstorben ist.
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Hannes Brühwiler hat sich mit dem kanadischen Filmemacher Denis Côté unterhalten, dessen Filme in Deutschland nur wenig bekannt sind. Hier die Trailer zu ELLE VEUT LE CHAOSCARCASSESCURLING.
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Wir dokumentieren eine LaDoc-Veranstaltung mit Agnès Varda (die man sich hier anhören kann); Ausgangspunkt ist ihr Meisterwerk SANS TOI NI LOI (F 1985).
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Im Rahmen unserer Rubrik „Vertikale”, die nach größeren Arbeitszusammenhängen fragt, berichtet Eoin Moore im Gespräch mit Franz Müller von seinen Erfahrungen mit dem deutschen Fernsehkrimi. 
NETZ BONUS: der zweite Teil des Interviews mit Eoin Moore, Thema: Schauspielarbeit, findet sich hier.
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Die kleine Geschichte „Der Imitator” von Meir Shalev schließlich erhellt die Beziehung zwischen Schein und Sein.




VORWORT:
Eine Filmgeschichte der großen Männer und einsamen Meisterwerke – noch immer erschreckend populär – unterschlägt nicht nur die großen Frauen und die weniger einfach zu klassifizierenden Filme, sondern negiert, was Filmkultur eigentlich ausmacht: das Durch- und Miteinander von Ideen und Erfahrungen und die Gleichzeitigkeit verschiedener Möglichkeiten, Gegenwart zu bestimmen. Die Gespräche und Texte in diesem Heft sind in diesem Sinne Plädoyer gegen einen auteuristischen Stolz, der das Kino aushöhlt und zur Erstarrung bringt – für einen lebendigen Zusammenhang und Austausch, über den einzelnen Film hinaus.
Man kann Revolver abonnieren (2 Hefte im Jahr für 11 Euro), Einzelhefte online oder auch bei jedem Buchhändler bestellen (die ISBN-Nr. lautet 978-3-88661-341-0). Gut sortierte Buchhändler haben Revolver natürlich auch vorrätig (Überblick über direkte Verkaufsorte haben wir leider nicht).


(Eingestellt von Christoph)

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