Mittwoch, 31. August 2011

CINEMETRICS




Frederic Brodbeck hat die guten alten Tortendiagramme zu raffinierten Werkzeugen der Filmanalyse gemacht. Ich will nicht sagen, dass die Welt darauf gewartet hätte, aber Erfindungen bringen ihren Bedarf ja oft erst hervor... (Siehe auch *


(Eingestellt von Christoph / Danke: Alex Jovanovic)

Dienstag, 30. August 2011

OTTINGER FESTSPIELE



Ulrike Ottinger, die Berliner Filmemacherin, Fotografin, Malerin, ist diesen Herbst mit einer Fülle neuer und alter Projekte vertreten. Den Auftakt macht eine (multimediale) Ausstellung mit dem Titel „Floating Food”, die sie für das Haus der Kulturen der Welt gestaltet hat (8.09.-30.10.2011).


Ihr neuer Film UNTER SCHNEE feiert ebenfalls im HKW Premiere, und zwar am 9.09.2011 (siehe Trailer). Ab 15.09. kommt er dann regulär in die Kinos. Verleih: Realfiction.


Am 25.11. 2011 wird Ottinger der Hannah-Höch-Preis im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) verliehen. Aus diesem Anlass wird dort - erstmals in Deutschland - ihr malerisches Werk aus den Jahren 1962-1968 ausgestellt.


Und schliesslich gibt es im Kino Arsenal vom 18.September an bis in den Januar hinein eine Auswahl ihrer Filme zu sehen.


Zahlreiche Veranstaltungen, Buchveröffentlichungen, Diskussionen und Konzerte „pflastern” dieses Ottinger-Festival. Eine gute Gelegenheit, diese eigenwillige, vielseitige und - wie ich aus eigener Erfahrung weiss - freundliche Künstlerin (wieder-) zu entdecken.


(Eingestellt von Christoph)

Montag, 29. August 2011

FAUST



Aleksander Sokurov, dessen Filme hierzulande trotz vielfältiger produktioneller und thematischer Verbindungen (man denke an seine geniale Hitler-Komödie MOLOCH) noch immer viel zu wenig bekannt sind, wird seine „Macht-Tetralogie” mit FAUST beschliessen, der auf dem Festival in Venedig Premiere feiern wird. Hier ein erster Trailer.


(Eingestellt von Christoph)

Sonntag, 28. August 2011

HEFT 14 ONLINE


Wir haben ja versprochen, die Inhalte vergriffener Hefte nach und nach online verfügbar zu machen. Den Anfang macht Heft 14, eine ganz untypische Ausgabe, weil sie fast ausschliesslich* Texte von Kritikern enthält, die sich aus verschiedenen Perspektiven dem Stand der deutschen Filmkritik nähern. Das war im Frühjahr 2006. Seither hat sich einiges verändert, im Guten wie im Schlechten. Zum Beispiel: Cargo ist gegründet worden. Die Frankfurter Rundschau wurde kaputtgespart. Michael Althen ist gestorben. Die Bloggerszene hat sich vervielfacht. Trotzdem sind viele Texte heute so lesenswert wie damals, finde ich. Unser Ziel war es (und ist es mit dieser Online-Veröffentlichung heute) die Diskussion zu beleben, das kritische Bewusstsein zu schärfen. Kommentare sind wie immer willkommen.


Sie können das Heft als PDF downloaden oder hier die Texte einzeln aufrufen:


Vorwort
Montage/Perspektive Filmkritik
Michael Althen: Beruf: Filmkritiker
Georg Seesslen: Filmkritik
Katja Nicodemus: Auf der anderen Seite
Manfred Hermes: Tja
Enno Patalas: Eingebettete Filmkritik
Bert Rebhandl: Selbstbeschreibung
Rüdiger Suchsland: Kann ein Seismograph utopisch sein?
Cristina Nord: Der Tiger im Baum
Leseempfehlungen Schlüsseltexte



*)
Die einzige Ausnahme bestand aus Auszügen aus dem Arbeitsjournal der Brüder Dardenne zur Entstehung ihres Films LE FILS. Eine Online-Veröffentlichung ist aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich.


(Eingestellt von Christoph und Benjamin)

Samstag, 27. August 2011

MONTAG: DREILEBEN

Hinweis auf Aktivitäten der Mitglieder:
Christoph Hochhäusler


Plakat: Gerwin Schmidt, STVK


DREILEBEN, das sind Filme „in Korrespondenz” - von Christian Petzold, Dominik Graf und (Revolver-Mitherausgeber) Christoph Hochhäusler - die sich den Schauplatz, den Zeitraum und eine Handvoll Charaktere teilen, aber eigenständige Geschichten erzählenRevolver ist mit dem Projekt insofern verbunden, als dass wir den Mailwechsel, der dem Projekt vorausgegangen ist, in Heft 16 veröffentlicht haben. Einen Teil davon kann man hier lesen, einen guten Überblick bietet im Übrigen der Forumskatalog


Die Filme sind diesen Montag, den 29. August 2011, hintereinander im Fernsehen zu sehen: ETWAS BESSERES ALS DEN TOD (Christian Petzold, 20.15 h), KOMM MIR NICHT NACH (Dominik Graf, 21.45 h), EINE MINUTE DUNKEL (Christoph Hochhäusler, 23.30 h). 

In den Folgetagen werden sie auf Einsfestival online abrufbar sein (Petzold: 31.08., 20.15 h; Graf: 1.09., 20.15 h; Hochhäusler: 2.09., 20.15 h). Die DVD ist ab 30.08. im Handel.

Donnerstag, 25. August 2011

DIE HERDE DES HERRN



Ein Film über den Papst? Von Romuald Karmakar? Was DIE HERDE DES HERRN wirklich ist, wird sich wohl erst in Venedig zeigen, wo der Film seine Premiere feiern wird (Orizzonti). Seit gestern gibt es immerhin schon ein Bild, demnächst einige Informationen mehr.


(Eingestellt von Christoph)

Mittwoch, 24. August 2011

SIDEWAYS RAIN




Die Berliner Aufführung von Sideways Raindem neuesten Stück des in Genf arbeitenden Brasilianers Guilherme Botelho, habe ich bei Tanz im August leider verpasst - aber dieses Video (als 'Abglanz' des Wirklichen) hat mich dennoch verzaubert.


(Eingestellt von Christoph)

Dienstag, 23. August 2011

HITCH



Auf dem Blog Golden Age Comic Book Stories, das gelegentlich auch Schlenker in Richtung Film macht, gibt es einen neuen Post mit großartigen Hollywood-Fotografien aus den Jahren 1911-1968. Wie der Titel, Masters of Starlightschon andeutet, ist die Auswahl eher glamourlastig, aber es finden sich auch Kuriosa wie dieses drollige Hitchock-Portrait, das Peter Stackpole 1940 fotografiert hat, kurz nach Ankunft des Meisters in den USA.


(Eingestellt von Christoph)

LORIOT 1923-2011



Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow alias: Loriot, ist gestern gestorben. Er gehörte zum festen Inventar der alten Bundesrepublik, war lebender Beweis eines „vorzeigbaren” und doch nicht zahnlosen deutschen Humors. Für mich sind seine populären, zärtlichen Albernheiten fest verwachsen mit Familienerinnerungen (mein Vater, der Erwin Lindemann imitiert)... Wir werden ihn vermissen.


(Eingestellt von Christoph)

Samstag, 20. August 2011

RAÚL RUIZ 1941-2011

„Imagine a totalitarian society. For some reason only one painting is allowed, and the only permissible artistic activity is copying this painting. Any variation, reinterpretation, or visual commentary on the painting is severely punished. Nevertheless, by mistake or perhaps for some political reasons, copying details is authorized. This freedom has led one painter to take one percent of the painting and blow it up one hundred times. At this scale, he has felt able to risk a slight alternation in point of view. In successive reproductions, the point of view varies slightly each time. The original fragment, a detail of the nose of the President (the only subject of the original painting), gradually slips from frontal view to profile. For years the painter works on hundreds of details each blown up a hundredfold, until he has exhausted his material. The painter dies and his disciples set out to reconstitute his material. Naively, they believe that by recomposing the totality of the fragments they will obtain a reproduction of the original painting from the original angle. In fact, the reconstitution proves impossible: there is not one realistic picture seen frontally, but hundreds of angles, giving the ensemble a cubist feel – and cubism, in this country, is highly illegal. But if every detail is put in a specific order and projected at a speed of twenty-four details a second, the result is a film giving the impression of a tour around the authorized face.”


Aus dem Kapitel „Images of Images” (S.44-45), in Raúl Ruiz' „Poetics of Cinema”. Übersetzt von Brian Holmes. ÉDITIONS DIS VOIR, Paris, 1995.




Raúl Ruiz ist tot. Geboren in Chile, seit Anfang der 70er in Paris, hinterlässt er hunderte Filme und Fernseharbeiten, Bücher und Projekte, die - wie in seinem Gleichnis oben - ein Portrait in Bewegung ergeben. (David Hudson hat auf Mubi erste Stimmen zu Ruiz' Tod zusammengetragen. Daniel Kasman weist dort auch auf Ruiz Meisterwerk THREE CROWNS OF A SAILOR von 1983 hin, der auf Youtube frei zugänglich ist.)


(Eingestellt von Christoph)

Donnerstag, 18. August 2011

DAMALS, 'HUSBANDS'.


In den USA gibt es immer mehr von diesen kurzen Filmen über Filme, auf NYTimes, New Yorker oder PressPlay. Als Analysen greifen sie eher kurz (was kann man sehen in drei Minuten über SÁTÁNTANGÓ?), aber als Erinnerung sind sie wirksam. „Schau”, sagen Sie, „diesen Film musst du (wieder-) sehen.” Auch die deutsche Filmgeschichte könnte solche Souvenirs gut gebrauchen. Wer fühlt sich berufen?


(Eingestellt von Christoph)

Mittwoch, 17. August 2011

LOLA

Kurzer Hinweis:


Der amerikanische Blogger Girish Shambu hat zusammen mit Adrian Martin ein neues Online-Filmjournal namens LOLA gegründet. Die erste Ausgabe trägt den Titel "Histories" und enthält Texte von Joe McElhaney, William D. Routt (über das „Innuendo” bei Lubitsch), Andrew Klevan (über das „Dazwischen" in Filmen von Hawks, Truffaut, Rohmer, Rivette, Ozu), Luc Moullet (über den 'marxistischen' "A Corner in Wheat" von Griffith), Richard Porton (über Makavejevs "Mysteries of the Organism"), Shigehiko Hasumi (über den Einfluss des Stummfilms auf das Kino der Gegenwart), Sylvia Lawson (über Erinnerung und Geschichte im Kino), Stephen Goddard, Darren Tofts (über „The Song Remains the Same”), Adrian Martin, Justine Grace, Nicole Brenez (über F.J. Ossang), James Guida (über Lucrecia Martel), David Phelps (über Rivettes "36 vues du Pic St-Loup") und Elena Gorfinkel. - In englischer Sprache -


(Eingestellt von Christoph)

Sonntag, 14. August 2011

FÄRBER/RENOIR

Gute Nachricht: 


Wie newfilmkritik meldet, hat Helmut Färber hat ein neues Buch veröffentlicht: PARTIE/RENOIR, zu Renoirs PARTIE DE CAMPAGNE. Dem Inhaltsverzeichnis nach enthält es sämtliche Sequenzen des Films in Fotogrammen - parallelisiert vom Dialogbuch (dt./frz.), Anmerkungen zum Film und seiner Entstehungsgeschichte, „Renoiriania in sechs Sätzen” sowie ein Exposé Renoirs mit dem Titel MAGNIFICAT. In Martin O'Shaughnessys Renoir-Buch heißt es zu MAGNIFICAT, die Geschichte handele „von einer Gruppe französischer Missionarinnen in Lateinamerika, die sich für ihren Glauben selbst opfern.” Wer dieser groben Beschreibung nicht traut, kann nun selbst nachlesen. Färbers Bücher sind von legendärer Sorgfalt, widmen sich Schlüsselfilmen der großen Heiligen des Kinos (zuletzt Ozu und Griffith) und können beim Autor selbst bestellt werden (das Formular findet sich hier).






(Eingestellt von Christoph)

FAROCKI ZEIGT

Noch ein bisschen hin, aber dennoch:


Am Sonntag, den 25.09.2011 um 15 h zeigt Harun Farocki in der Black Box, (dem Videokino der Akademie der Künste am Pariser Platz) zwei kurze Filme, die mich der Beschreibung nach interessieren.


CONVERSATIONS DE SALON (R: Danielle Arbid, F 2004, 28 Min., engl. UT) und 11.000 KM FROM NEW YORK (R: Orzu Sharipov, Tadschikistan 2006) handeln beide auf vom Krieg abseits des Schlachtfeldes. CONVERSATIONS erzählt von „Frauen aus dem Libanon, die sich über die Schrecken des Bürgerkriegs unterhalten. Aber - im Krieg gab es immerhin etwas zu verdienen.” 11.000 KM handelt von einem „Flüchtlingslager in Nordafghanistan, 2001. Es gibt dort keine Fernsehgeräte und niemand dort hat die einstürzenden Türme von 9/11 gesehen. Eine Aufführung wird vorbereitet, die das Ereignis nachspielt.”


(Eingestellt von Christoph)

DARK SIDE




Ein kurzer Film über die prekären Arbeitsbedingungen des chinesischen Dokumentarfilmers Zhao Liang. Sehenswert.


(Eingestellt von Christoph)

Samstag, 13. August 2011

'UNTEN MITTE KINN' IM TV


Hinweis auf Aktivitäten der Mitglieder:
Nicolas Wackerbarth

Im Herbst bringt Peripher UNTEN MITTE KINN ins Kino. Wer nicht darauf warten und lange aufbleiben möchte, kann sich meinen Film auch in der Nacht von Montag auf Dienstag im Fernsehen (ZDF / Mo 15.8 / 24 Uhr) anschauen.




Eine erste Besprechung ist hier zu finden: sueddeutsche.de

UNTEN MITTE KINN Regie und Buch Nicolas Wackerbarth Kamera Bernhard Keller Ton Bernd von Bassewitz Dramaturgie Irene Rudolf Szenenbild und Kostüm Kathrin Krumbein Montage Janina Herhoffer Casting Ulrike Müller Tongestaltung und Mischung Adrian Baumeister Produktion Florian Koerner von Gustorf, Michael Weber Redaktion Burkhard Althoff, Das kleine Fernsehspiel Eine Schramm Film Koerner & Weber Produktion im Auftrag des ZDF Das kleine Fernsehspiel

Eine Wiederholung im Web folgt am Sonntag.
(ZDFkultur / So 21.8 / 20.15 Uhr)

(Eingestellt von Nicolas)

Mittwoch, 3. August 2011

HOMEMADE

Schließ die Tür hinter dir ab! Wir verkleiden uns und spielen Popstar! Zwei Highlights selbstgemachter Musikvideos:





Aus der Torstrasse in Berlin von der viel zu früh verstorbenen Schauspielerin MARIA KWIATKOWSKY, sowie ein Klassiker (12.569.980 Zuschauer!) von den DAFT BODIES.




(Eingestellt von Nicolas)

Dienstag, 2. August 2011

TWIXT REMIXED



Francis Ford Coppola, der sich in seiner langen Karriere immer wieder neu erfunden hat - zum Leidwesen der Verehrer seiner klassischen Phase (1972-1979) - hat einen neuen Film gedreht und plant, damit auf Tour zu gehen. Gemeinsam mit dem Musiker Dan Deacon will er live Bild und Ton remixen. Auf der diesjährigen Comicon haben die Beiden schon mal eine Kostprobe gegeben. Das erinnert mich an seinen alten Plan, für APOCALYPSE NOW eine Art Wagner-Theater in der geografischen Mitte der USA zu bauen, um den Film dort exklusiv über viele Jahre zu zeigen (siehe Walter Murch Interview Revolver Heft 20). Der Trailer oben verspricht auch ohne die Live-Komponente einen Remix der Stile und Genres. Um in Coppolas Werk zu bleiben: DEMENTIA 13 + ONE FROM THE HEART + RUMBLE FISH + BRAM STOKER'S DRACULA = TWIXT? In jedem Fall eine wilde Mischung.


(Eingestellt von Christoph)

WAS DEM DEUTSCHEN KINO FEHLT (5):


Witz?


(Eingestellt von Christoph)

LEKTIONEN IN HERZOG



„Lektionen in Herzog” nennt der Filmwissenschaftler Chris Wahl seinen lesenswerten Sammelband zu Werner Herzog - und so manch eine dieser Lektionen ist bitter. Die erste Hälfte des Buches liefert eine vergleichende Rezeptionsgeschichte von Herzogs Filmen in Deutschland, Frankreich, Italien und den USA. Wahl bilanziert im ersten Kapitel des Kompendiums eine nicht endenwollende Serie von Missverständnissen, Schmähungen und Angriffen auf einen der wichtigsten deutschen Regisseure von seitens der deutschen Kritik und anderen Öffentlichkeitsproduzenten. Große Konstante der Angriffe ist der - aus heutiger Sicht ganz absurde - Vorwurf einer „faschistoiden” Ästhetik, der „Ausbeutung” von Minderheiten sowie immer wieder auch seine „unpolitische Haltung”. Zwar ist das Herzog-Revival, das die amerikanische Periode seines Schaffens weltweit begleitet, nicht ganz am Heimatland vorübergegangen; gerade die jüngere Berliner Kritik (Groh, Förster, Knörer usw) scheint besonders Herzog-affin. Sieht man sich aber an, wie wenige dieser neueren Filme Herzogs hierzulande einen regulären Kinostart hatten (und wie lieblos die Herausbringung oft war), kann man keine echte Trendwende feststellen. In Frankreich, Italien und den USA sah und sieht die Situation anders und besser aus. „Zum Antrieb, dieses Buch zu machen, gehörte also durchaus eine gewisse Empörung darüber, dass mit einem so wichtigen Bestandteil des deutschen Filmschaffens nach dem Zweiten Weltkrieg bisher so nach- oder fahrlässig umgegangen worden ist.” schreibt Wahl, der Herzog im Untertitel des Buches auch trauernd einen „verlorenen Filmautor” nennt. Die Tatsache, dass der Band unglaublicherweise erst die zweite deutsche Buchveröffentlichung zu Werner Herzog ist - die erste ist die längst vergriffene Monografie in der blauen Reihe von Hanser, von 1979 - lässt dieses „verloren” gerechtfertigt erscheinen. Die zweite Hälfte des Buches versucht dementsprechend Versäumtes nachzuholen und widmet sich Herzogs jüngerem Werk. In Aufsätzen verschiedener Autoren  geht es um „Bad Lieutenant” (Marit Knollmueller), „Herzogs Komik” (Eric Ames), seine Arbeit für die Oper (Lutz Koepnick), um Herzog als „Euro-Ethnologen” (Valérie Carré) und seine „Doku-Fiktionen” (Chris Wahl). Eine willkommene Veröffentlichung, die hoffentlich Auftakt einer ganzen Legion von Büchern sein wird.


„Lektionen in Herzog - Neues über Deutschlands verlorenen Filmautor Werner Herzog und sein Werk” Chris Wahl (Hrsg.), Edition Text + Kritik, München (Revolver kooperiert vertrieblich mit et+k).


(Eingestellt von Christoph)

Montag, 1. August 2011

ANTI-BOURNE

„[Steven Soderbergh] noted, that each scene has no music, little sound outside of grunting and the smashing of objects and all the fighting is there for audiences to witness. “It’s my bête noire – disorientation,” he said. “As an audience member you want to actually see what’s going on; [that editing style] it’s a bit of a cheat. So it tends to bother me as a viewer when I don’t know where you are in the scene because the editing and rhythm is far too clipped. I feel like sometimes [progenitors of this style] aren’t giving their audience enough credit.”


Steven Soderbergh im Gespräch über seinen Spionagethriller HAYWIRE.


(Eingestellt von Christoph)

WAS DEM DEUTSCHEN KINO FEHLT (4):


Liebe?


(Eingestellt von Christoph)

WAS DEM DEUTSCHEN KINO FEHLT (3):


Größe?


(Eingestellt von Christoph)

WAS DEM DEUTSCHEN KINO FEHLT (2):


Erregung?


(Eingestellt von Christoph)

WAS DEM DEUTSCHEN KINO FEHLT (1):


Blut?


(Eingestellt von Christoph)