Mittwoch, 4. April 2012

SEIT SECHSUNDZWANZIG JAHREN SCHMERZLICH VERMISST



Ingmar Bergman über Andrej Tarkowskij,
der heute seinen 80. Geburtstag feiern würde:

„Wenn der Film nicht Dokument ist, ist er Traum. Darum ist Tarkowskij der Größte von allen. Er bewegte sich im Raum der Träume mit schlafwandlerischer Sicherheit, er erklärt nicht. Was sollte er übrigens erklären? Er ist ein Seher, der es vermocht hat, seine Visionen in dem schwierigsten, aber auch willigsten aller Medien zu inszenieren. Ich habe mein ganzes Leben an die Türen zu den Zimmern geklopft, in denen er sich so selbstverständlich bewegt.”



(von Saskia)

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